Das verbindende Netzwerk des Körpers
Bindegewebe umgibt und verbindet Muskeln und andere Körperstrukturen.
Faszien, myofasziale Beschwerden und ergänzende Ansätze verstehen – mit Originalfrequenzen und Beispielen für die Programmierung des Zapper-Pro.
Bei einem Spannungsgefühl im Nacken, in den Schultern oder im Rücken richtet sich die Aufmerksamkeit oft auf die Muskeln. Doch ein Muskel bewegt sich nicht für sich allein: Er ist von Bindegewebe umgeben, das ihn mit den umliegenden Strukturen verbindet. Dieses verbindende Netzwerk heißt Faszie.
Nenah Sylver behandelt in ihrem Handbuch The Rife Handbook of Frequency Therapy and Holistic Health die Faszien im Zusammenhang mit Massage, Bewegung und Frequenzanwendungen. Für eine praktische Unterstützung sind daher sowohl die Beweglichkeit und Entspannung des Gewebes als auch das Verständnis der einzelnen Frequenzeinträge wichtig.
Bindegewebe umgibt und verbindet Muskeln und andere Körperstrukturen.
An der Bewegung sind Muskeln und Gewebeschichten beteiligt, die sich gegeneinander verschieben können müssen.
Sanfte Bewegung, entspanntes Atmen und eine geeignete manuelle Behandlung erfüllen unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben.
Im Folgenden finden sich der Eintrag mit 20 Hz aus dem Handbuch, ausgewählte ETDFL-Frequenzreihen und Beispiele für die Eingabe in den Zapper-Pro.
Faszien sind Bindegewebe, das Körperstrukturen umgibt, voneinander trennt und miteinander verbindet. Bei Muskeln lassen sie sich als elastische Hülle vorstellen, in der sich der Muskel beim Anspannen und Entspannen bewegt. Die einzelnen Hüllen sind Teil eines umfassenderen verbindenden Netzwerks.
Für eine mühelose Bewegung ist daher nicht nur die Muskelkraft entscheidend. Wichtig sind auch die Beweglichkeit des umliegenden Gewebes und die Gleitfähigkeit zwischen den einzelnen Schichten. Ein Spannungsgefühl ist ein Anlass, das gesamte Bewegungsmuster, die Körperhaltung und die Belastung zu betrachten.
Langes Verharren in derselben Position, wiederholte Bewegungen und Muskelspannung können mit einem Gefühl der Steifigkeit einhergehen. Dabei ist es sinnvoll zu beobachten, wo sich der Körper schwerer bewegen lässt, welche Bewegungen die Beschwerden verstärken und ob während der Arbeit unbewusst die Schultern hochgezogen werden oder der Atem angehalten wird.
Zur Unterstützung der Beweglichkeit zählt auch die Art der Bewegung: allmähliche Mobilisation in einem angenehmen Bewegungsumfang, Positionswechsel und das Lösen übermäßiger Spannung. Kräftiges Dehnen ersetzt nicht das Verständnis der Ursache einer Beschwerde.
Muskelbewegungen und Druckveränderungen beim Atmen tragen zum Transport der Lymphe bei. Bei der Behandlung von Spannungen lassen sich Bewegung, Atmung und die Entspannung des Gewebes daher sinnvoll verbinden. Mehr über diesen Zusammenhang steht im Artikel zum Lymphsystem.
Bei myofaszialen Beschwerden werden die Begriffe Triggerpunkt und übertragener Schmerz verwendet. Ein Triggerpunkt ist eine besonders empfindliche Stelle in einem angespannten Muskelstrang. Der Schmerz kann an dieser Stelle oder auch in einem anderen Bereich wahrgenommen werden.
Das hilft zu verstehen, warum sich eine Behandlung nicht immer auf die schmerzende Stelle beschränkt. Eine Therapeutin oder ein Therapeut kann auch die damit verbundenen Muskeln, die Beweglichkeit und die Körperhaltung überprüfen. Druck allein auf die schmerzhafteste Stelle bedeutet daher noch keine angemessene Behandlung.
Faszien sind Gewebe. Fasziitis bezeichnet eine Entzündung dieses Gewebes. Myofaszialer Schmerz betrifft Muskeln und die damit verbundenen Schmerzmuster. Diese Begriffe beschreiben unterschiedliche Bereiche. Deshalb sind auch die folgenden Frequenzeinträge nicht untereinander austauschbar.
Gehen, ruhige Bewegungsübungen, Yoga oder Qigong ermöglichen verschiedene Formen der Bewegung. Ausgangspunkt ist ein angenehmer Bewegungsumfang, der zu den körperlichen Möglichkeiten passt. Während der Arbeit ist es hilfreich, die Position zu wechseln und auf Spannung im Kiefer, in den Schultern und im Bauch zu achten.
Massage umfasst verschiedene Techniken zur Behandlung der Weichteile. Die myofasziale Entspannung richtet sich gezielt auf die Faszien und ihre Beweglichkeit. Zu den beschriebenen Ansätzen gehört auch Rolfing, das sich mit Bindegewebe und Körperhaltung befasst. Bei der Wahl der Technik und der Druckstärke sollte die individuelle Verfassung berücksichtigt werden; starker Druck ist nicht automatisch die bessere Wahl.
Die Triggerpunktbehandlung richtet sich auf ausgewählte empfindliche Stellen in den Muskeln. Akupressur arbeitet mit Druck auf bestimmte Punkte, Akupunktur mit Nadeln. Es handelt sich um unterschiedliche Ansätze. Bei der Auswahl ist daher wichtig, was behandelt werden soll und wer die Anwendung durchführt. Die Inhalte zu Meridianen auf FTH bieten einen umfassenderen Einblick in diesen Bereich.
Bei neu auftretenden oder zunehmenden Schmerzen, deutlicher Schwellung, Rötung oder einer Verletzung ist vor einer Massage und anderen Anwendungen eine fachliche Beurteilung erforderlich.
Nachfolgend stehen Referenzeinträge aus zwei Quellen. Die Bezeichnungen zeigen, welchem Bereich die Frequenzen zugeordnet sind. Frequenzlisten dienen der Orientierung und der Eingabe in das Gerät; aus der bloßen Angabe einer Frequenz lässt sich keine Aussage über ihre klinische Wirksamkeit ableiten.
Der Eintrag Fascia, to Soften, also zum Weichmachen beziehungsweise Entspannen der Faszien, enthält eine Frequenz:
20 Hz
Daneben wird auch die manuelle Behandlung der Faszien erwähnt. Eine längere Frequenzliste ist für diesen Eintrag nicht angegeben.
In der ETDFL-Sammlung ist die folgende Reihe unter Fasziitis aufgeführt. Sie bildet einen eigenen Eintrag für den Bereich der Faszienentzündung und ist keine allgemeine Liste für jedes Spannungsgefühl.
120; 570; 950; 5.250; 37.270; 132.500; 237.500; 522.530; 675.430; 819.340 Hz
Die Reihe ist in ETDFL dem diffusen myofaszialen Schmerzsyndrom zugeordnet, mit einem Hinweis auf den Nacken-Schulter-Bereich.
200; 460; 2.500; 7.400; 37.500; 96.700; 222.700; 527.000; 749.000; 985.670 Hz
Die Plantarfaszie befindet sich am Fuß. ETDFL enthält für die Plantarfasziitis eine eigene Reihe, die vom allgemeinen Eintrag für Fasziitis getrennt bleibt.
200; 320; 2.880; 5.250; 132.500; 237.500; 496.500; 626.070; 875.340; 927.000 Hz
Geben Sie die Frequenz 20 Hz in ein Programm mit einer Frequenz am Gerät Zapper-Pro 32 oder Zapper-Pro 32 11-HRF ein.
Für ein eigenes Programm mit zehn Frequenzplätzen werden die Werte nacheinander eingegeben, jeweils einer pro Platz. In den folgenden Beispielen läuft jede Frequenz drei Minuten, sodass ein einzelnes Programm 30 Minuten dauert. Dies sind Beispiele für die Programmierung des Geräts; die zeitliche Aufteilung ist von den ursprünglichen Frequenzeinträgen getrennt zu betrachten.
| Programmbeispiel | 10 Frequenzplätze [Hz] | Dauer |
|---|---|---|
| Unterstützung bei einer Faszienentzündung | 120; 570; 950; 5.250; 37.270; 132.500; 237.500; 522.530; 675.430; 819.340 | 30 Minuten |
| Unterstützung bei myofaszialen Schmerzen | 200; 460; 2.500; 7.400; 37.500; 96.700; 222.700; 527.000; 749.000; 985.670 | 30 Minuten |
| Unterstützung der Plantarfaszie | 200; 320; 2.880; 5.250; 132.500; 237.500; 496.500; 626.070; 875.340; 927.000 | 30 Minuten |
Bei den ETDFL-Reihen wird jeder der zehn Werte einmal in der vorgegebenen Reihenfolge eingegeben. Jede Zeile steht für ein eigenständiges Programmbeispiel, nicht für eine Abfolge aller drei Programme.
Für die Kontaktanwendung können Kupfer-Handelektroden oder geeignete Bestandteile des Trocken-Elektrodensets verwendet werden: elektrisch leitfähige Handschuhe, Socken, Kniebandagen oder Armbänder. Die Elektroden werden an das Gerät angeschlossen und gemäß der Anleitung des jeweiligen Zubehörs verwendet; der Zapper-Pro gibt das gewählte Programm vor.
Prüfen Sie vor dem Start die Frequenzen, ihre Reihenfolge und die Dauer jedes Frequenzplatzes. Zur weiteren Orientierung bei der Anwendung steht auf FTH auch ein Einstiegsprotokoll zur Verfügung.
Die Unterstützung sollte überschaubar bleiben: Belastungen wahrnehmen, sanfte Bewegung beibehalten, eine geeignete manuelle Behandlung wählen und ein mögliches Frequenzprogramm einem klar definierten Bereich zuordnen. Es ist hilfreich zu beobachten, bei welchen Bewegungen die Beweglichkeit besser oder schlechter ist und was sich nach dem jeweiligen Ansatz verändert.
Nenah Sylver: The Rife Handbook of Frequency Therapy and Holistic Health, erweiterte Ausgabe, 2011.
ETDFL — slowenische Frequenzliste 2023–2025, ETDFL.com.