Die Brust kann im Laufe der Jahre weicher werden und an Fülle verlieren. Wer ihr gewohntes Aussehen und Tastgefühl kennt, bemerkt Veränderungen leichter, ohne sie vorschnell dem Alter zuzuschreiben.
Hormone, Gewebe und Form
Nach der Menopause sinkt die Östrogenproduktion. Die milchbildenden Drüsen werden kleiner; auch Menge und Verteilung von Drüsen- und Fettgewebe können sich verändern. Die Brust kann an Volumen und Festigkeit verlieren.
Das stützende Bindegewebe wird ebenfalls weniger elastisch. Dadurch kann die Brust tiefer liegen und ihre Kontur verändern. Solche allmählichen Veränderungen sind individuell: Nicht jede Brust altert auf dieselbe Weise.
Brustwarzen und Wechseljahre
Der Warzenhof, also der dunklere Bereich um die Brustwarze, kann kleiner und unauffälliger werden. Auch die Brustwarze kann sich etwas nach innen wenden. Eine neue oder zunehmende Einziehung sollte dennoch untersucht werden, besonders wenn sie einseitig ist oder weitere Veränderungen hinzukommen.
Knoten sind rund um die Menopause relativ häufig. Viele sind gutartige, mit Flüssigkeit gefüllte Zysten. Durch Tasten allein lässt sich eine Zyste jedoch nicht sicher erkennen und Krebs nicht ausschließen. Da das Brustkrebsrisiko mit dem Alter steigt, gehört ein neu entdeckter Knoten ärztlich abgeklärt.
Die eigene Brust kennen und Früherkennung planen
Wenn Sie Ihre Brust kennen, können Sie Veränderungen besser beschreiben. Das ersetzt keine Früherkennung: Eine Selbstuntersuchung kann frühen Brustkrebs übersehen, und auch ohne tastbaren Knoten ist nicht zwingend alles unauffällig.
- Besprechen Sie Ihre eigene und familiäre Krankengeschichte sowie geeignete Untersuchungen, Mammographie oder andere Bildgebung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Nehmen Sie vereinbarte Früherkennungstermine auch dann wahr, wenn Sie keine Beschwerden haben.
- Notieren Sie bei einer Veränderung, wann sie begann, welche Seite betroffen ist und ob Ausfluss, Beschwerden oder sichtbare Hautveränderungen dazukommen.
Wann eine Untersuchung nötig ist
Vereinbaren Sie einen Termin bei einem neuen Knoten in der Brust oder Achselhöhle, einer anhaltenden Verdickung, einer neuen Formveränderung, Ausfluss aus der Brustwarze außerhalb der Stillzeit oder einer neu eingezogenen Brustwarze. Auch anhaltende Rötung, Schuppung, Dellen oder Einziehungen der Haut sollten untersucht werden.
Die meisten Brustveränderungen sind kein Krebs. Eine kürzlich unauffällige Mammographie macht ein neues Symptom aber nicht bedeutungslos. Warten Sie weder auf die nächste Einladung zur Früherkennung noch darauf, dass Schmerzen auftreten.
ETDFL-Frequenzlisten
Diese ETDFL-Einträge beziehen sich auf das Thema des Artikels. Ihre Bezeichnungen sind Katalogrubriken und kein Wirksamkeitsnachweis für die Behandlung von Krankheiten oder die Verlangsamung des Alterns. Die Liste legt weder Dauer, Intensität, Signalform noch Elektrodenplatzierung fest und ersetzt keine medizinische Versorgung.
Brusterkrankungen
150 Hz; 490 Hz; 620 Hz; 800 Hz; 5.110 Hz; 125.000 Hz; 426.700 Hz; 571.000 Hz; 838.000 Hz; 932.000 Hz
ETDFL 2023–2025 · Eintrag 718 · Druckseite 73 / PDF 77
Weiterführende Inhalte und Geräte
Quellen
Die Darstellung altersbedingter Veränderungen wurde anhand der folgenden medizinischen Quellen aufbereitet. Die Frequenzfolgen sind eine getrennte Ergänzung aus ETDFL und gehören nicht zu den Empfehlungen von MedlinePlus.
- MedlinePlus: Aging changes in the breast
- National Cancer Institute: Breast Cancer Signs and Symptoms
- National Cancer Institute: Understanding Breast Changes and Conditions
- ETDFL ASSOCIATION: Electro Therapy Device Frequency List, slowenische Ausgabe, 2023–2025.
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